Alltagskompetenz, eingeschränkte

Bei Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz handelt es sich um Pflegebedürftige der Pflegestufen I, II oder III mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen.

Im Rahmen der Begutachtung nach § 18 SGB XI hat der Medizinische Dienst bei diesen Menschen als Folge der Krankheit oder Behinderung Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens festgestellt, die dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz führen.

Der erhöhte Betreuungsaufwand bei eingeschränkter Alltagskompetenz kann im Rahmen des §87b SGB XI an die Pflegekassen fakturiert werden.